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Familienklassen

Das Lernen mit- und voneinander in der Familienklasse steht im Vordergrund des schulischen Alltags.

Die Altersmischung wird genutzt, indem eine sozial gefestigte Gruppe eine Gruppe Neuer aufnimmt. Die Älteren werden für die Jüngeren zu Experten und Vorbildern. Die Jüngeren lernen von den Älteren schnell die Rituale, Regeln und das soziale Verhalten. Durch die gegenseitige Akzeptanz und Toleranz kommen Kinder zu schnelleren Erfolgserlebnissen. Die Kinder werden durch Partner- und Gruppenarbeiten sowie durch kooperative Lernformen in ihrer Teamfähigkeit gestärkt.

Immer zwei Klassen bilden zusammen ein Team. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Team arbeiten in beiden Klassen. Auch Lerngruppen werden z.T. aus beiden Klassen gebildet.

 

Der Unterricht strukturiert sich für das einzelne Kind in verschiedene Lernphasen:

1. Jahrgangsübergreifender Klassenunterricht (Klasse 1 bis 4)

In allen Fächern wird ein Unterrichtsthema jahrgangsübergreifend gemeinsam erarbeitet. Dabei wird nach verschiedenen Kompetenzstufen und unterschiedlichen Lernausgangslagen differenziert.

Oft werden Themen im Klassenunterricht in projektorientiertem Unterricht erarbeitet. Projektorientierter Unterricht an der Schule Kunterbunt ist ein zeitlich begrenztes, fächer- und jahrgangübergreifendes sowie produktorientiertes Lernformat.

Die eingesetzten Lernmethoden sind dabei handlungsorientiert und sprechen alle Sinne an.

 

2. Lernen mit individuellen Lernzielplänen

Die Kinder lernen in Lernzeiten im Vor- und im Nachmittag mit ihren individuellen Lernzielplänen. Diese werden für einen bestimmten Zeitraum zusammen mit den Kindern geschrieben und Ziele Festgelegt. Die Kompetenzraster bilden dafür Grundlage und Orientierung.

 

3. Workshops (nach Lernstand)

Ein Workshop an der Schule Kunterbunt ist ein zeitlich begrenztes Lernformat, das der Vertiefung bzw. intensiven Bearbeitung eines bestimmten Themas dient. Ein Workshop ist themenbezogen und findet in lernstandshomogenen Gruppen statt. Diese sind jahrgangsübergreifend zusammengesetzt. Die Teilnahme an einem Workshop kann der Ausgangspunkt für die Festlegung eines individuellen Lernziels sein.

Ein wichtiger Workshop ist für alle Erstklässlerinnen und Erstklässler im ersten Schulhalbjahr einen Basis-Workshop.

Hier findet in einem kleinen Schonraum eine Grundlagenförderung statt. Es werden v.a. Grundlagen in den Bereichen Mathematik, Deutsch, Wahrnehmung und Motorik geschaffen.

 

4. Förderunterricht in Kleingruppen (nach Lernstand)

Der Förderunterricht an der Schule Kunterbunt ist ein fester Bestandteil im Stundenplan. Meist findet dieser in Kleingruppen nach Kompetenzen und Bedarfen gemischt in der 5./6. Stunde statt. Dies betrifft vor allem Bereiche im Fach Deutsch und im Fach Mathematik. Hierfür werden jeweils in der Klasse oder den Klassenteams epochal neue Gruppen gebildet. Zusätzlich fördert das Startbahnteam auch in Kleinfördergruppen in Bereichen Wortschatz, Wahrnehmung, Konzentration und Grob- und Feinmotorik.

 

Respekt und Verantwortung übernehmen

In unserem Schulleben spielen Respekt voreinander und Verantwortung füreinander eine zentrale Rolle. Kinder lernen vom ersten Schultag an durch ihre Paten auf natürliche Weise, wie sich ältere Mitschülerinnen und Mitschüler für die Jüngeren verantwortlich fühlen. Das Patensystem stärkt Klein und Groß gleichzeitig. Es gibt Kindern, die sich neu zurechtfinden müssen, eine Stütze und Orientierung und die Paten werden durch das Übernehmen der Verantwortung in ihrem Selbstbewusstsein und Selbstwert gestärkt. Das etablierte Helfersystem in den Familienklassen unterstützt dies ebenso.

 

Sozialtraining

Alle Erstklässlerinnen und Erstklässler aus einem Team haben gemeinsam zu Beginn des Schuljahres ein Sozialtraining.

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